Skip to main content
Bild einer Justizia Statue

Die EU‑Entgelttransparenzrichtlinie 2026 bringt klare Anforderungen:

Unternehmen müssen Gehälter nachvollziehbar, objektiv und diskriminierungsfrei gestalten. Der Grundsatz lautet:

👉 Gleicher Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit

Viele Unternehmen stellen sich die Frage:
Wie lässt sich Entgelttransparenz einfach und praxistauglich umsetzen?

Die Antwort liegt oft näher als gedacht:
👉 in der Erweiterung Ihrer bestehenden Funktionsmatrix

Warum Entgelttransparenz jetzt strategisch wichtig ist

Mit der EU‑Richtlinie ändern sich die Spielregeln:

  • Verpflichtung zur transparenteren Gehaltsstruktur
  • Nachweispflicht bei Gehaltsunterschieden
  • erhöhte Risiken (Beweislast beim Arbeitgeber)
  • kritische Schwelle bei > 5 % Gehaltsabweichung

👉 Unternehmen benötigen deshalb ein System, das:

  • strukturiert
  • nachvollziehbar
  • auditierbar ist

Schritt 1: Funktionsmatrix als Basis für Gehaltstransparenz nutzen

Die meisten Unternehmen verfügen bereits über eine Funktionsmatrix oder Stellenübersicht:

  • Funktionen (Einkauf, Vertrieb, Produktion)
  • zugeordnete Mitarbeitende
  • Verantwortlichkeiten

👉 Diese Matrix ist der ideale Ausgangspunkt für die Umsetzung der Entgelttransparenz.

Schritt 2: Ergänzung um die Führungsstruktur

Der entscheidende erste Optimierungsschritt:

👉 Ergänzen Sie die Funktion des jeweiligen Vorgesetzten

Warum ist das wichtig?

  • Gehälter hängen maßgeblich von:
    • Verantwortung
    • Entscheidungsbefugnis
    • Einordnung in die Organisation ab
  • Vergleichbarkeit entsteht nur mit klarer Hierarchie

✅ Ergebnis:

  • bewertbare und vergleichbare Funktionsstruktur
  • klare Zuordnung innerhalb der Organisation

Schritt 3: Kompetenzbewertung der Mitarbeiter

Jetzt folgt die zentrale Komponente:

👉 Bewertung: Wird die Stelle tatsächlich voll ausgefüllt?

Ein einfaches und effektives Modell:

BewertungBedeutung
Aüberdurchschnittliche Ausfüllung
Bvollständige Ausfüllung
Cteilweise Ausfüllung

Bewertungsgrundlage:

  • Qualifikation
  • Erfahrung
  • Verantwortungsübernahme
  • Leistung im Tagesgeschäft

👉 Vorteil:

  • gleiche Funktion ≠ automatisch gleiche Leistung

dennoch objektive Vergleichbarkeit

Schritt 4: Gehaltsstruktur analysieren

Jetzt entsteht echte Transparenz:

👉 Auswertung: Wer verdient wie viel – innerhalb derselben Funktion?

Beispiel:

FunktionMitarbeiterBewertungGehalt
EinkaufMA 1B60.000 €
EinkaufMA 2B63.000 €
EinkaufMA 3C58.000 €

👉 Entscheidend:

  • Vergleich innerhalb identischer Funktionen
  • Berücksichtigung der Kompetenz

Schritt 5: Kritische Gehaltsabweichungen erkennen

👉 Jetzt kommt der Compliance‑Check:

Gibt es Unterschiede von mehr als 5 %?

Diese Schwelle ist besonders relevant, da sie:

  • als kritischer Richtwert gilt
  • begründet werden muss

Schritt 6: Gehaltsunterschiede sauber begründen

Es gibt nur zwei zulässige Szenarien:


✅ 1. Unterschiede sind gerechtfertigt

Dann muss die Funktion differenziert werden:

👉 z. B.:

  • „Sachbearbeiter Einkauf“
  • „Strategischer Einkäufer“

Maßnahmen:

  • Funktionsbeschreibung schärfen
  • Verantwortlichkeiten klar definieren

⚠️ 2. Unterschiede sind nicht erklärbar

👉 Dann besteht Handlungsbedarf:

  • Gehaltsanpassung notwendig
  • Risiko von Diskriminierungsvorwürfen

Ergebnis: Ein einfaches, rechtssicheres System

Durch diesen Ansatz erreichen Unternehmen:

Transparente Gehaltsstruktur
Objektive Bewertungssystematik
Rechtssicherheit gegenüber Regulierung
Praxisnahe Umsetzung ohne komplexe Tools

Warum dieser Ansatz funktioniert

Die EU fordert im Kern:

  • Transparenz
  • objektive Kriterien
  • nachvollziehbare Begründung

👉 Genau das liefert die Kombination aus:

  • Funktionsmatrix → Struktur
  • Kompetenzbewertung → Objektivität
  • Gehaltsanalyse → Transparenz

Fazit: Entgelttransparenz pragmatisch umsetzen

Die neuen Anforderungen sind kein reines HR‑Thema, sondern eine strategische Aufgabe für die gesamte Organisation.

Unternehmen, die früh handeln, profitieren von:

  • geringeren Risiken
  • klaren Strukturen
  • besser steuerbaren Personalkosten

👉 Der Schlüssel liegt nicht in komplexen Systemen, sondern in klar definierten Funktionen und objektiver Bewertung

Für Unterstützung

wenden Sie sich an berater@keil-group.de

Wir stehen Ihnen jederzeit für einfache pragmatische Lösungen zur Verfügung.

Dieser Text wurde mit Unterstützung einer KI erstellt.