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Bild einer Justizia Statue

Ab dem 27. September 2026 wird es ernst:
Mit der Richtlinie (EU) 2024/825 („Empowering Consumers Directive“) setzt die EU neue Maßstäbe für Umweltwerbung. Gleichzeitig bringt die geplante Green Claims Directive weitere Verschärfungen auf den Weg.

Für Unternehmen bedeutet das:
Nachhaltigkeit darf nicht mehr behauptet werden – sie muss belegbar sein.

Warum jetzt Handlungsbedarf besteht

Auch wenn die neuen Regelungen erst im September verbindlich gelten, ist eines klar:

👉 Die Umsetzung in deutsches Recht ist bereits erfolgt
👉 Übergangszeit = Vorbereitungszeit, kein Aufschub

Wer jetzt nicht handelt, riskiert:

  • Abmahnungen durch Wettbewerber
  • rechtliche Auseinandersetzungen
  • Vertrauensverlust bei Kunden

Aktuelle Aufgaben für Unternehmen (sofort umsetzen)

1. Marketing und Kommunikation prüfen

Alle Aussagen zu Umwelt und Nachhaltigkeit gehören auf den Prüfstand:

  • „nachhaltig“
  • „klimaneutral“
  • „umweltfreundlich“
  • „CO₂-reduziert“

👉 Frage: Ist die Aussage konkret, messbar und belegbar?

2. Nachweise strukturieren und dokumentieren

Zukünftig entscheidend:

  • belastbare Daten (z. B. CO₂‑Berechnungen)
  • Normen und Standards (z. B. ISO)
  • nachvollziehbare Methoden

👉 Ohne belastbare Dokumentation gilt eine Aussage rechtlich als riskant bis unzulässig

3. Verantwortlichkeiten intern klären

Nachhaltigkeitsclaims sind kein Marketingthema mehr alleine:

  • Schnittstelle zwischen:
    • Geschäftsführung
    • Technik / Produktion
    • Marketing / Vertrieb
    • Compliance

👉 Empfehlung: Freigabeprozess für Umweltaussagen einführen

4. Bestehende Labels und Siegel prüfen

Viele Unternehmen nutzen aktuell:

  • eigene „Green Labels“
  • grafisch aufbereitete Nachhaltigkeitssymbole
  • nicht zertifizierte Siegel

👉 Diese sind künftig hochriskant oder unzulässig

Was ab September 2026 konkret gilt

❗ 1. Verbot pauschaler Umweltaussagen

Allgemeine Aussagen wie:

  • „umweltfreundlich“
  • „grün“
  • „nachhaltig“

👉 sind nur noch erlaubt, wenn sie:

  • konkret
  • nachweisbar
  • produktspezifisch

sind.

❗ 2. Strenge Regeln für „klimaneutral“-Claims

Besonders kritisch:

  • Aussagen auf Basis von CO₂‑Kompensation

👉 künftig:

  • nicht mehr zulässig als alleinige Begründung
  • vollständige Transparenz erforderlich

❗ 3. Massive Verschärfung im Wettbewerbsrecht

Greenwashing wird klar eingeordnet als:

👉 unlautere Geschäftspraxis

Konsequenzen:

  • Abmahnungen
  • Bußgelder
  • Wettbewerbsverfahren

Der nächste Schritt: Green Claims Directive

Die kommende Green Claims Directive geht noch weiter:

👉 Unternehmen müssen:

  • Umweltclaims wissenschaftlich belegen
  • diese extern prüfen lassen
  • standardisierte Methoden nutzen

👉 Ziel:

  • Einheitliche, vergleichbare Nachhaltigkeitsaussagen in der EU

Besonders wichtig: Neue Regeln für Labels und Siegel

Ein zentraler Punkt der neuen Regulierung:

✅ Labels sind nur noch zulässig, wenn sie:

  • auf einem validen, transparenten System basieren
  • eine unabhängige Zertifizierung beinhalten
  • klar definierte Kriterien erfüllen

❌ Nicht mehr zulässig:

  • selbst entwickelte „Green Labels“
  • nicht überprüfbare Nachhaltigkeitssiegel
  • rein marketinggetriebene Kennzeichnungen

Unsere Rolle: Ihr Ansprechpartner für sichere Labels

Gerade im Bereich der Labels entsteht aktuell bei vielen Unternehmen ein Problem:

👉 Welche Siegel sind noch zulässig?
👉 Welche müssen angepasst oder entfernt werden?
👉 Welche Nachweise sind erforderlich?

Hier unterstützen wir konkret:

🔧 Unsere Leistungen:

  • Prüfung bestehender Nachhaltigkeitslabels
  • Bewertung von Risiken im Hinblick auf Greenwashing
  • Unterstützung bei der strukturieren Nachweisführung
  • Begleitung bei der Einführung zertifizierbarer Kennzeichnungssysteme
  • Vorbereitung auf Anforderungen der Green Claims Directive

Fazit: Greenwashing wird zum echten Geschäftsrisiko

Die neue Regulierung verändert den Umgang mit Nachhaltigkeit grundlegend:

👉 weg von Marketing
👉 hin zu überprüfbarer Realität

Unternehmen, die jetzt handeln:

  • sichern sich rechtlich ab
  • stärken Vertrauen
  • gewinnen Wettbewerbsvorteile

Unternehmen, die abwarten:

  • gehen ein erhebliches Risiko ein

👉 Empfehlung

Starten Sie jetzt mit einer strukturierten Prüfung Ihrer:

  • Website
  • Vertriebsunterlagen
  • Produktkommunikation
  • Nachhaltigkeitsclaims

Dieser Text wurde mit Unterstützung einer KI erstellt.